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Ratinger Sehenswürdigkeiten

Ratingen
Historische Bauwerke, Sehenswürdigkeiten und Parkanlagen

 


 

Um die Stadt:
Stadtmauer, Stadttore und Wachtürme
Von der um 1300 erbauten Stadtmauer, die sich um die gesamte Stadt zog, sind nur noch Teilstücke vorhanden.
Dort, wo die Stadttore standen, sind jetzt von den Ratinger Jonges gestiftete Messingplatten in den Boden eingelassen.
Von insgesamt 15 Stadtbefestigungstürmen, die an der Stadtmauer verteilt standen, hat Ratingen noch drei behalten. [mehr]

 

In der Stadt:

Steinhaus Altes Steinhaus
In der Nähe vom Marktplatz, hinter der eigentlichen Häuserfassade der Bechemer Straße, befindet sich eines der ältesten Häuser Ratingens.
Das Anfang des 16. Jahrhunderts errichtete Steinhaus war damals ein Fluchtturm, den sich Privatleute zur eigenen Sicherheit bauen ließen.
Heute befindet sich darin das Restaurant "im Alten Steinhaus".
Das Küchenchef-Duo und gleichzeitig Inhaber des Restaurants, Kevin Kroh und Sebastian Wendt, freuen sich jederzeit auf deinen Besuch.

 

Suitbertusstuben Suitbertusstuben
Das aus dem 15. Jahrhundert stammende Fachwerkhaus auf der rechten Seite des Altstadteingangs gilt als schönstes Fachwerkhaus Ratingens. Es beherbergt heute die Gaststätte "Suitbertusstuben".

 


 

Am Marktplatz: Marktplatz, Bürgerhaus, Löwenbrunnen, St. Peter und Paul
Der Marktplatz
Durch die zentrale Lage des Marktplatzes wurden dort bereits seit 1371 Waren angeboten. Wann Ratingen das Markrecht genau erhielt, ist nicht bekannt. Düsseldorf wurde das Markrecht laut einer Urkunde im Jahr 1371 verliehen. Das Ratinger Markrecht wurde in dieser Urkunde als Vorbild genannt. Der Markplatz hat heute noch das gleiche Format und die gleiche Straßenführung wie im Mittelalter. Der heutzutage dienstags, donnerstags und samstags stattfindende Wochenmarkt ist einer der beliebtesten Märkte weit und breit.

 

Das Bürgerhaus
Bereits im 14. Jahrhundert wurde das Bürgerhaus als "Haus der Räte" erstmalig erwähnt. Im Mittelalter diente das offene Erdgeschoss als Verkaufshalle der Tuchhändler, Gewandschneider und Scherenschmiede. Außerdem wurden vom Marktmeister die Preise angeschlagen, und auch die Stadtwaage, auf der alle Waren von größerem Gewicht gewogen werden mussten, stand in der Halle.
Seine jetzige Form erhielt das Bürgerhaus im Jahre 1751. Das Gebäude bekam geschweifte Giebel, eine neue Dachkonstruktion, neue Fenster und eine neue Tür, der ehemalige Vorbau wurde abgerissen.
Im 19. und 20. Jahrhundert waren im Bürgerhaus zunächst das Amtsgericht, dann das Heimatmuseum und später die Stadtbücherei untergebracht. Seit den 90er Jahren ist hier die Gaststätte "Frankenheim" am Start.

 

Der Dumeklemmerbrunnen Dumeklemmerbrunnen
Dumeklemmerbrunnen und Löwenbrunnen sind die Wahrzeichen Ratingens. Der Dumeklemmerbrunnen erinnert an die Dumeklemmer-Sage; er zeigt drei Menschen mit ihren platten Daumen [platte Dumen]. [mehr]

 

Der Löwenbrunnen Der Löwenbrunnen in Ratingen
Auf dem Löwenbrunnen steht der Ratinger Löwe, der auch auf unserem Stadtwappen zu sehen ist. Der Brunnen zeigt an den Vorderseiten die ehemaligen Stadtwappen der Ortsteile Breitscheid, Eggerscheidt, Homberg / Hasselbeck-Schwarzbach, Hösel und Lintorf, die nach der kommunalen Neugliederung 1975 zur Stadt hinzu kamen.

 

Die Katholische Kirche "St. Peter und Paul"
St. Peter und Paul ist die bekannteste Kirche Ratingens.
Die Fundamente des Baus stammen aus dem 9. Jahrhundert. Die beiden Osttürme wurden im 12. Jahrhundert errichtet. Das Hauptschiff ist im wesentlichen aus dem 13. Jahrhundert.
Im Inneren der Kirche sind vor allem die drei Glocken und die Turmmonstranz sehenswert. [mehr]

 

Das Minoritenkloster Minoriten Kloster
Nachdem die ersten Minoriten 1651 wieder nach Ratingen kamen, bezogen sie erstmal bis 1656 eine Mietwohnung am Marktplatz. 1655 wurde der Grundstein zum neuen Kloster gelegt. Eineinhalb Jahre später konnte der erste Minorit das Haus an der Minoritenstr. - Ecke Lintorferstr. beziehen. Im Juli 1659 wurde der Grundstein zur Kirche gelegt, deren Bau erst im Jahr 1677 vollendet werden konnte, da jeder Stein und Balken erbettelt wurde.
Ihren Unterhalt verdienten sich die Minoriten durch Dienste in adeligen Kapellen und Pfarreien. Reichten die Einnahmen nicht aus, um die durchschnittlich 13 Personen zählende Klosterfamilie zu ernähren, mussten Almosen gesammelt werden.
Die Verhältnisse des Klosters entwickelten sich bald so gut, dass die Klosterfamilie sich verdoppelte und das Gebäude von 1678 bis 1691 vergrößert werden musste. 1767 gründete der Konvent eine Lateinschule.
Schlechte Zeiten für das Kloster: Die Einnahmen verringerten sich und größere Reparaturen waren notwendig...
Am Ende des 18. Jahrhunderts war der Verfall des Klosters nicht mehr aufzuhalten.1803 wurde das Kloster durch die preußische Säkularisierung geschlossen und der Besitz zur staatlichen Nutzung veräußert. Im Jahre 1834 wurde es der Stadt vom preußischen Staat für Schulzwecke geschenkt, wozu es schon seit 1824 diente.
1843 verstarb der letzte Minorit, das Kloster wurde dann 1884 - 1972 von der Stadt als Rathaus genutzt. Seit 1974 sind im Erdgeschoss zwei Kinos und im ersten Obergeschoss die Volkshochschule untergebracht.

 


 

Sonstige Sehenswürdigkeiten:
Baumwollspinnerei "Cromford"
1783 errichtete Johann Gottfried Brügelmann [1750 - 1802] in Ratingen die erste Baumwollspinnerei des europäischen Kontinents. Er benannte sie nach der englischen Stadt Cromford, aus der er mittels Industriespionage die Konstruktionsprinzipien einer dort eingesetzten Spinnmaschine erhielt. Das restaurierte Fabrikgebäude gehört jetzt zum Rheinischen Industriemuseum. Funktionstüchtige Nachbauten simulieren heute den Betrieb der damaligen Spinnerei. [mehr]

 

Ehrenfriedhof Ehrenfriedhof
Die Kirche St. Peter und Paul war früher von einem Kirchhof umgeben, der seit Ende des 13. Jahrhunderts bis 1786 als Begräbnisstätte diente. Nach Schließung des Kirchfriedhofs wurde die erste orthodoxe Begräbnisstätte außerhalb der Stadt angelegt. Ende des 19. Jahrhunderts reichte diese Friedhofsfläche nicht mehr aus. Man beschloss, einen neuen Friedhof an der Friedhofstraße zu errichten und den alten Friedhof in eine Grünanlage, den heutigen Ehrenfriedhof, umzuwandeln.

 

Hauser Kapelle Hauser Kapelle
Das Barockgebäude aus dem 17. Jahrhundert gehörte zum alten Rittersitz "Haus zum Haus". Da die Wasserburg in einem Tal liegt, ließen die "Herren vom Haus" die Kapelle nach einer Hochwasserkatastrophe auf einer Anhöhe errichten, um dort Unterkunft zu finden. Die Kapelle hat eine Größe von 4 x 5m, also wirklich nur ein kleiner Unterschlupf, im Gegensatz zur Wasserburg. Ein Wappen an der Vorderseite erinnert heute an die ehemaligen Burgherren.

 

Wasserburg "Haus zum Haus" Wasserburg "Haus zum Haus"
Eine der schönsten Wasserburgen des Niederrheins gilt als Kernzelle der Stadt Ratingen. Entstanden ist die erste Burg schon um das Jahr 1000. Sie wurde mehrfach umgebaut. 1972 schenkte Dr. Maximilian Reichsgraf von Spee die Burg der Stadt Ratingen. Im Folgejahr übernahm der Architekt Dipl. Ing. Bruno Lambart die heruntergekommene Burg und baute sie völlig aus. Heute findet man auf dem Gelände private Pferdeboxen. Im Inneren der Burg sind ein à-la-carte-Restaurant und mehrere Zeremonienzimmer, wo man nach allen Regeln der ritterlichen Kunst speisen kann.

 


 

Parkanlagen:
Der Cromford-Park ist Teil einer Grünanlage, die der Gründer der Spinnereifabrik um 1790 als Barockgarten, gegenüber des Herrenhauses, anlegen ließ.

 

Poensgenpark
Carl Poensgen ließ 1907 die Acker- und Wiesenflächen des Cromford-Parks als Landschaftsgarten errichten.
Dieser Garten wurde 2004/2005 als exzellenter Park in die Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas aufgenommen. [mehr]

 

Freizeit- / Erlebnispark Woodland Blauer See
Der Freizeitpark Woodland ist seit Jahrzehnten eine beliebte Freizeitstätte für Jung und Alt. Zahlreiche Attraktionen bieten abwechslungsreichen Spaß.
Ein Besuch ist für Menschen aller Altersklassen empfehlenswert. [mehr]

 

Volkardeyer Park
Der größte Park der Stadt Ratingen ist der Erholungspark Volkardey in Ratingen-West mit zwei großen Seen. Der Ausbau des 110ha [1Hektar = 10.000m2 ] großen Parks begann Mitte der 70er Jahre. An sonnigen Tagen vergnügen sich hier mehr als 25.000 Menschen. [mehr]

 
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